Dorfhelferinnenstation

Die Dorfhelferin und die Familienpflegerin aus unserem Dekanat stellen sich vor:

Wenn im Haushalt oder auf dem Bauernhof die Mama erkrankt, übernehmen wie den Haushalt und die Betreuung der Kinder, damit der Alltag weitgehend normal weiterläuft. Wir vertreten die Bäuerin-Mutter wenn sie durch Krankheit, Unfall, Kur, Reha, Risikoschwangerschaft, psychische Erkrankung, Suchterkrankung oder ähnliche Problemsituation nicht mehr in der Lage ist ihre Familie und Tiere zu versorgen.

Die Dorfhelferinnen

Bei der Dorfhelferin Frau Stintzing sieht ein Arbeitstag z.B. so aus:
- früh um 6:00 Uhr Stallarbeit mit Melken, Kälbertränken oder auch Füttern.
- 7:00 Uhr Kinder für die Schule und Kindergarten fertig machen, Frühstücken.
- 8:00 Uhr Kinder in den Kiga. Bringen und evtl. Einkaufen.
- bis zum Mittagessenzubereiten 12 Uhr werden Hausarbeiten, Aufräumen,
  Wäschepflege
  und evtl. Hofarbeiten erledigt.
- Kinder vom Kiga abholen und danach gemeinsames Mittagessen ca. 13 Uhr.
- Die restliche Zeit bis Dienstende braucht die Dorfhelferin für die Hausaufgaben- und
  Kinderbetreuung.

In der Familienpflege bei Frau Precemmeder gestaltet sich der Arbeitstag etwas anders:
- 6:30 Uhr Kinder wecken, Frühstück für die Schule und Kindergarten(Kiga) fertig
  machen. Küche aufräumen, Waschmaschine einschalten und Kinder um 8 Uhr in
  den Kiga bringen.
- Wenn das erste Kind um ca. 11:30 bis 12 Uhr von der Schule heimkommt darf die
  Familienpflegerin erst wieder in die Familie. Kind nach Schulatag + Hausaufgaben
  fragen. Die Familienpflegerin Kocht und räumt auf.
- 13:00 Uhr, wenn die Großen kommen, gemeinsames Mittagessen.
- 13:30 Unterstützung bei den Hausaufgaben, dafür sorgen das keine Termine
  vergessen werden (Fußball, Musikunterricht, feste Arzttermine).
- Dienstende ist wenn der Vater nach Hause kommt.
Am wichtigsten ist für uns einen guten Draht zu den Kinder zu haben!

Für die belastende Situation der Krankheit und Abwesenheit der Mutter, immer gesprächsbereit und einfühlsam für die Kinder da zu sein. Das gestaltet sich je nach Alter der Kids unterschiedlich, ob es mal ein Shopping für die Teenies oder mal ein Spielplatzbesuch für die Kleinen ist. Da wir beide auch Mütter sind und mittlerweile über 20 Jahre Berufserfahrung haben wir viel Verständnis für die Einsatzfamilie.

Wenn sie Hilfe benötigen

wenden Sie sich an die Zentrale Diakoniestation Neustadt/Aisch.
Frau Barthelmeß koordiniert die Einsätze unter
der Tel.: 09161 / 8995-10

(Text und Bild:Brigitte Precemmeder)