Notfallseelsorge im Dekanat

Seit 1996 gibt es im Landkreis Neustadt/Aisch- Bad windsheim eine Notfallseelsorge. Auf Betreiben des damaligen Kreisbrandrates Wettschorek und des Landrates Walter Schneider wurde ein solches system unter der Leitung von Pfr. Eckhardt Mattke ins Leben gerufen. Zunächst waren fast ausschließlich Geistliche, die in belastende Hilfseinsätze gerufen wurden, für diesen Dienst eingesetzt. Im Verlauf der Jahre entwickelten sich Formen und Erfahrungen der Notfallseelsorge, die Menschen in einer persönlichen Katastrophe und den ersten Stunden danach beistehen.

Jeder Dekanatsbezirk hat eine/n Beauftragte/n, der/die mit anderen im wechsel Rufbereitschaft hat. Nach einem Alarm organisiert dieser Hintergrunddienst Helfer vor Ort.

Die Notfallseelsorge, die auch Psycho-Soziale Notfallversorgung (PSNV) genannt wird, betreut, begleitet, berät Menschen in akuten persönlichen Notfällen (plötzlicher Tod inner oder außerhäuslich; Begleitung bei Überbringung einer Todesnachricht; nach Unfällen oder Unglücken jeder Art). Sie wird grundsätzlich über die integrierte Leitstelle (ILS) durch die Rettungskräfte oder Polizei vor Ort alarmiert. SbE-Mitarbeiter/innen stehen für die Betreuung von Eisnatzkräften nach belastenden Einsätzen zur Verfügung. Sie können über die Leitung der jeweiligen Hilfeinstitution abgerufen werden.

Übrigens: Gerade der Dekanatsbezirk Uffenheim sucht Ehrenamtliche, die bereit sind, in der NFS mitzuarbeiten. Eine Ausbildung über 80 Stunden wird regelmäßig angeboten.
 
Dietrich Röhrs, Pfr. - Beauftragter für Notfallseelsorge im Dekanat Uffenheim

Jubiläum

Fotos: Gerhard Krämer