"Grüner Gockel"

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Gollhofen hat die Zertifizierung für den "Grünen Gockel" - ein hochwertiges Umweltsiegel - geschafft. Hier können Sie die Umwelterklärung lesen:

Die Evang.-Luth. Kirche in Bayern fördert klimagerechtes Engagement. Mehr dazu finden Sie auf der Website: www.umwelt-evangelisch.de
Hier finden Sie neben dem Klimaschutzkonzept der Landeskirche auch viele Tipps und Infos zur Anwendung zuhause oder in Ihrer Kirchengemeinde.


Grüner Gockel - Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Zur Bewahrung der Schöpfung gehört auch der sorgsame Umgang mit Lebensmitteln. Hier sind einige Tipps dazu.

•    In den Supermärkten locken Sonderangebote und eine große Auswahl. Wenn man sich zuhause einen Einkaufszettel mit den wirklich benötigten Nahrungsmitteln schreibt, vermeidet man den Kauf von überflüssigen Produkten, die dann später nicht verbraucht werden.
•    Man sollte nicht mit leerem Magen zum Einkaufen fahren. Hunger lässt uns auch unnötige Produkte einkaufen.
•    Frisches Obst und Gemüse sollte richtig gelagert werden. Salat, Möhren oder Spargel kann beispielsweise in ein feuchtes Tuch oder Zeitungspapier eingewickelt werden.
•    Das Obst und Gemüse sollte erst dann gewaschen werden, wenn es verarbeitet wird. Gewaschen werden Obst und Gemüse schneller faul.
•    Lebensmittel, die nicht mehr ganz knackfrisch sind, müssen nicht gleich aussortiert werden. Es gibt oft eine alternative Verwertung. Aus einer Banane mit braunen Stellen kann immer noch eine Bananenmilch gemacht werden. Alte Brötchen oder Brot kann für Suppencroutons oder Semmelknödel verwendet werden.
•    Nach einem gemeinsamen Essen kann man die Reste in Frischhaltedosen verpackt den Freunden auch mitgeben.
•    Es gibt sogar Kochbücher, die sich mit diesem Thema beschäftigen (z.B. Tom Riederer „Nur der Idiot wirft´s weg!“, Verbraucherzentrale NRW „Kreative Resteküche“).
•    Eine informative Webseite findet man unter http://www.tastethewaste.com/.

Ludwig Memhardt


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Ein Heim für Fledermäuse

Am letzten Samstag in den Osterferien haben sich 6 Kinder und Jugendliche in der Pfarrscheune getroffen, um Fledermauskästen zu bauen.
Eingeladen hatten dazu das Grüner-Gockel-Team und der Obst- und Gartenbauverein Gollhofen. Neben den Kindern und Jugendlichen waren zahlreiche Helfer aktiv, um aus den vorgefertigten Bausätzen die fertigen Fledermauskästen zu bauen. Dazu mussten Löcher gebohrt, Leisten abgesägt und natürlich auch Schrauben reingedreht werden. Die fertigen Kästen konnten dann von den Kreativen noch farbig gestaltet werden. Dazu gab es noch Kuchen zur Stärkung und Infos über die heimischen Fledermausarten.
Die Begeisterung beim Basteln war so groß, dass jeder zwei Kästen baute. Ein Teil der gebauten Kästen wurde der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt.
Diese Kästen werden im Bereich von Pfarrhof, Pfarrgraben und Friedhof aufgehängt. Die Fledermäuse haben nun zusätzliche Quartiere, in denen sie tagsüber Unterschlupf finden.

Ludwig Memhardt